Das Ufo von Rapla

In Frederic Chaubins Buch CCCP – Cosmic Communist Constructions Photographed steht zu diesem Haus:

Das Verwaltungs- und Sportzentrum der Kolchose Rapla, dessen oktogonaler Umriss sich in einem ebenfalls achteckigen Becken spiegelt, verkörperte den Prototyp einer zukünftigen Architektur. (T. Rein) Estland, 1971

Bei Wikipedia wird das Ende der Bauarbeiten mit 1977 angegeben.

Auf der Seite Visit Estonia gibt es eine schöne Draufsicht auf das Gebäude und dort wird berichtet, dass alles in dem Gebäude achteckig ist, sogar die Mülleimer. Schade, dass die Türen verschlossen waren und das Haus im Moment keine Funktion zu haben scheint.

Hier gibt es ein Bild der Sporthalle im Innern des Hauses.

Warum Asyl, wenn ich bereits hier bin?

Die (sozialdemokratische ) Ap hat einen neuen Sprecher für das Thema Einwanderung und der heißt Masud Gharakhani steht für Kontrolle und ihm gefällt das Modell der dänischen sozialdemokratischen Partei, welches es unmöglich macht, sich auf dänischen Boden um (dänisches) Asyl zu bewerben.
Åse Brandvold fragte ihn, ob seine Familie mit dem von ihm bevorzugten System, Asyl bekommen hätte. Gharakhani klare Antwort lautete so: Als Politiker darf ich nicht so denken. Ich stehe für die Politik, die für die Sozialdemokratie und mein Land Norwegen am besten ist. Das ist mein Ausgangspunkt.

Zwei Versuche

An einem Sonntagmorgen im Dezember fahre ich mit dem
Auto nach Oslo zum Auswärtsspiel im Schach. In Fredrikstad
hole ich noch zwei Mannschaftskameraden ab. Als ich
bei Jan ankomme, wartet David bereits dort vor der Haustür
und verschwindet nach einem kurzen «Hei!» hinten im Auto.
Da kommt auch schon Jan. Während er an mir vorbeigeht,
den Blick starr auf die Beifahrertür gerichtet, begrüßen wir
uns. Er schwingt zuerst seine Krücke und dann sich ins
Auto und schon geht es los.
Wir sind noch gar nicht weit gekommen, da erzähle ich, dass
unsere Gegner vielleicht mit drei internationalen Titelträgern
antreten werden. «Ja, die sind gut», antwortet Jan.
Nach einer kleinen Pause erkläre ich David, dass auch er,
ganz hinten spielend, einen sehr starken Gegner zu erwarten
hat. Er lacht kurz.
Dann folgen bis Oslo 80 Minuten stiller, friedlicher Advent.
Auf der Rückfahrt versuche ich es erst gar nicht.

Alte Pfade

Diese Wegmarkierung stammt von einem Postweg am
Varangerfjord, der von 1690 bis etwa 1900 hauptsächlich
im Winter benutzt wurde. Der Weg galt als die härteste
Postroute Norwegens. Es dauerte vier bis acht Tage, um
von Vadsø über die Berge nach Vardø zu gehen. Während
im restlichen Norwegen die Postboten alleine unterwegs waren,
ging man diesen Weg immer zu zweit. Das lag sowohl
an den Wetterverhältnissen als auch daran, dass die Frachtrentiere
vor Wölfen geschützt werden mussten.
Auf dem Weg nach Vardø geriet der Postbote Lasse Lassesen
im Januar 1783 in ein Unwetter und erlitt Erfrierungen
im Gesicht und an Händen und Füssen. Von Vardø wurde
er nach Vadsø zurücktransportiert, da sich dort der einzige
Arzt befand. Dieser musste beide Beine des Postboten
amputieren.

Vermögenssteuer vs Arbeidsplätze

Von den Vermögenden hört man immer wieder, dass die Vermögenssteuer Investitionen und damit neue Arbeitsplätze verhindere. In den vergangenen vier Jahren (und wohl auch in den nächsten vier Jahren) hat die Regierung einiges unternommen, um gerade die ganz Reichen zu entlasten. Die Zeitschrift Klassekampen hat nun am Beispiel der 19 vermögendsten Norweger vorgerechnet, was das gebracht hat.
In den vergangenen Jahren haben diese 19 Personen (oder Familien) insgesamt 763 Mio. Kronen Steuererleichterung erhalten. Mit diesem Geld ist es ihnen gelungen 6,5 (sechseinhalb) neue Arbeitsplätze zu schaffen. Am Besten lief es bei Familie Reitan, die mit ca. 38 Mio Kronen Steuererleichterung immerhin 2.766 neue Arbeitsplätze schufen. Am anderen Ende finden wir Familie Andresen, die 164 Mio Kronen dazu nutzten, 2.561 Stellen zu streichen und Kjell Inge Røkke (dem auch mal die Werften in Rostock gehörten), dem es gelang 7.147 Stellen zu streichen und der 95 Mio Steuererleichterung bekam.